Reisebericht

Ein Reisepraktikumsbericht aus Kirgistan

Mit mehreren Tausend Kilometern im Nacken spurteten wir von Almaty über die kleine Grenze von Karkara nach Kirgistan auf die letzten 200 km. Der Termin stand, die Reisegruppe aus Deutschland war schon in Bishkek gelandet und Richtung Osten gefahren. Der spärliche Verkehr zwang uns zu einem langen Fußmarsch, bis uns nach 10 km endlich ein klappriger Opel aufsammelte. Vorbei am Issyl Kul, über den Basar in Karakol und eine gefühlte Ewigkeit später überraschten wir endlich die vier Leute auf einer Picknickdecke bei Nüsschen und Gurkensalat: Neitschl, Monika und Kristian, nebst Guide und Freund Alban… Die Erinnerung an diesen Moment zaubert immernoch ein freudiges Gefühl in meine Körpermitte und mündet in ein breites Grinsen.

Drei Wochen Tramperspaß und Zelturlaub lagen vor uns, durch kirgisisches Gebirge ins heiße Usbekistan. Vorbei am Südufer des Issyk Kul nach Kochkor und Kisil-Oi schlängelten wir uns weiter nach Südwesten. Einen Regenschauer am Sary-Chelek nahmen wir furchtlos mit und setzten an der Fußgängergrenze Isboskan nach Usbekistan über. Um der Hitze im Tiefland des Fergana-Tales zu entgehen, flüchteten wir ins Chimgan-Gebirge nördlich von Tashkent. Zwei Schäfchen gingen leider unterwegs verloren auf der Suche nach dem schönsten Muster Usbekistans, doch in der usbekischen Hauptstadt Tashkent blökten sie laut und so kreuzten sich unsere Wege wieder. Nach ein paar Tagen Schlemmerei schwangen sich die drei zurück in schwindelnde Höhen und flogen zurück nach Europa.

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